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Willkommen in der Welt der Online-Gewinnspiele

Wettbewerbe und Gewinnspiele erfreuen sich fortwährend großer Beliebtheit, sowohl im realen Alltag als auch online.

Gewinnspiel-Fans finden im Web unzählige Internet-Seiten, Foren und Weblogs, in denen über die laufenden Wettbewerbe hingewiesen wird. Bisweilen wird bloß auf ein neu gestartetes Gewinnspiel hingewiesen, auf einigen Seiten werden auch gleich die Lösungen angezeigt. Oftmals werden die jeweiligen Gewinnspiele allerdings tiefschürfend präsentiert, samt der Gewinnchancen und des Datums, an dem das Gewinnspiel endet.

Das Spektrum
der durchgeführten Gewinnspiele ist hierbei ebenso groß wie im real existierenden Leben. Sie erstreckt sich vom anspruchslosen Anklicken über das Bestellen eines elektronischen Mitteilungsservices und Beantworten eines Fragenkatalogs, zum Beispiel einer Meinungsumfrage, bis hin zu Puzzles aller Niveaus. Aber auch gestalterische Wettbewerbe sind des öfteren anzutreffen. In dem einen Fall soll der Benutzer einen Slogan erfinden oder einen Namen für ein Produkt, im anderen Fall einen Holzgegenstand basteln, ein Tassenmotiv anfertigen.

Logischerweise organisieren die Firmen derartige Gewinnspiele nicht aus lauter Umgänglichkeit. Sie haben die verschiedenartigsten Beweggründe. So ermöglicht es das Gewinnspiel zum Beispiel, auf die Firma und das Produkt aufmerksam zu machen. Über das Gewinnspiel werden die Anwender angeregt, sich mit dem Produkt auseinanderzusetzen. Somit werden sie eventuell, so die Hoffnung der Gewinnspiel-Veranstalter, zu neuen Kunden. Weiters handeln sie auch als Multiplikatoren, wenn sie weiteren Computer-Nutzern von dem Wettbewerb berichten und so neue Interessenten erzeugen.

Ein zusätzliches, wichtiges Interesse ist das Erfassen von Adressen und Anwenderprofilen. Damit ein Teilnehmer seinen Gewinn erhalten kann, muss er normalerweise zumindest seine Mail-Adresse hinterlegen. Oftmals werden auch noch weitere persönliche Daten abgefragt, beispielsweise das Alter, das Geburtsdatum oder private Interessen. Dass diese E-Mail-Adressen für weitere Werbezwecke möglicherweise missbraucht werden, beispielsweise okkasionelle Verkaufsmails oder auch für den Verkauf an weitere Unternehmen, sollte nicht verwundern.

Bei schöpferischen Wettbewerben sollte man sich vor der Teilnahme ausführlich über die Teilnahmebedingungen kundig machen. Häufig tritt man mit Abgabe seines Beitrags auch alle Rechte an den Veranstalter ab. Wird dieser dann beispielsweise eines Tages mit dem eingelieferten und unter Umständen noch nicht einmal honorierten Slogan erfolgreich, ist man der Gelackmeierte. Hat man ein Konzept für eine Tasse gestaltet, kann der Produzent im Folgenden das Motiv oder Design willkürlich einsetzen, ohne dass der Künstler hierfür auch nur einen Cent erhält. Auch wer an einem Lyrik-Wettbewerb teilnimmt, hat anschließend meist das Nachsehen. Das literarische Werk wird zwar publiziert, aber ein Belegexemplar bekommen die Schreiber selten. Von Gewinnanteilen ganz zu schweigen. Er darf den Text, etwa das Gedicht prinzipiell auch nicht mehr selbst publizieren, noch nicht einmal zum Nulltarif in einem Internet-Forum oder auf seiner Webpräsenz.

Je nach Wettbewerb warten auf den glücklichen Gewinner unterschiedliche Prämien. Ab und an sind es nur kleine Sachpreise, etwa einige Probefläschchen, ein Mini-Spiel oder ein anderes Werbeprodukt. Es können aber durchaus auch wertvolle Sachpreise wie etwa ein nagelneues Auto, hohe Geldprämien oder eine mehrtägige Schiffsreise warten.

Für den Fall, dass man sich unklar ist über die Ernsthaftigkeit eines Anbieters, kann man sich auf den vielen Gewinnspiel-Foren erkundigen. Hier liest man schnell, wer seine Gewinner kurzfristig beglückwünscht, ob die Gewinne kommen und ob sich die Mühe der Teilnahme wirklich lohnt.

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